Buzita Mühle

Buzita Mühle

Gebäude, Struktur

Die Mühle ist ein bemerkenswertes Gebäude in Buzita. Ursprünglich ein Getreidespeicher, wurde sie 1811 von der Familie Szentimrey aus Krasznikvajda erbaut. 1920 erwarb Károly Máthé das Gebäude und baute es 1922 zu einer Dampfmühle um, deren Maschine zunächst mit Holz, später mit Kohle betrieben wurde. Die mechanische Ausrüstung der Mühle stammte von der Firma Károly Polednyák aus Košice. Ihre Leistung betrug 4 dt pro Stunde. Bis 1953 wurden hier hochwertiges Getreide und Grütze gemahlen. Anschließend diente die Mühle als Lagerstätte eines Staatsguts und als Futtermühle. 1990 wurde das baufällige Gebäude an seine ursprünglichen Besitzer zurückgegeben. Die renovierte Mühle wurde am 15. September 2014 eingeweiht. Die Zeremonie begann mit der Segnung und Weihe der restaurierten Kalvarienberg-Skulpturengruppe. Die feierliche Übergabe der renovierten Mühle begann mit einem Auftritt des Buzita Citra Orchesters und des Citra Orchesters der Buzita Grundschule. Im Anschluss an die Zitherstücke wurde die Ausschreibung für den Kauf und die Renovierung des Mühlengebäudes vorgestellt. Das Projekt wurde im Rahmen des ungarisch-slowakischen Kooperationsprogramms 2007–2013 unter dem Titel „Aufbau eines internationalen Bildungsnetzwerks zur Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen“ durchgeführt. Hauptpartner des Projekts war die Stiftung VITEA aus Miskolc, Ungarn, die sich für die ländliche und territoriale Entwicklung einsetzt. Slowakischer Partner war die Nachbargemeinde Buzita, die zur Gemeinde Reste gehört. Die Renovierung wurde von Ingenieur Dezső Kovács geplant und von der Baufirma KISS aus Szeps ausgeführt. In der Mühle befindet sich nun ein weiteres Ausbildungszentrum. So erfüllt sie ihre seit Jahrhunderten bestehende Mission: Sie brachte den Menschen Kommunikation, Handel und die Chancen eines offeneren Wirtschaftssystems. Sie dient auch kulturellen Zwecken. Die Segnung und Einweihung der Mühle wurde vom katholischen Priester Dr. János Száraz vorgenommen. Das Band wurde von Bartko Szabó, geborene Katalin Máthé, im Namen der Familie Máthé mit Hilfe ihrer Enkelin Bernadett Kamenicky durchschnitten. Die Mühle wurde in den Jahren 1922–1923 erbaut. Damals wurde sie in dem alten, steinernen Getreidespeicher errichtet, auf den der hölzerne Aufbau aufgesetzt wurde. Erbauer war Károly Máthé. Seine Enkelin Katalin Máthé lebt noch heute auf dem Grundstück. (Quelle: Kreissoziographien VII. Teil. Kreis Abaúj-Torna) Erschienen 1939. Vorwort von: Pál Szent-Imrey aus Krasznik-Vajdai, Vizegouverneur des Komitats Abaúj-Torna und Pohl. Sándor dr. Kassa thj. szab. kir. Bürgermeister der Stadt, in der Károly Máthé 1881 geboren wurde. In Somodi (Drienovec) erlernte er das Handwerk. Zwanzig Jahre lang war er Gutsmechaniker und Mühlenmeister in Zsarnóc, weshalb alle seine sechs Söhne dort geboren wurden, von denen drei mit Sicherheit in der Mühle als Müller arbeiteten. Die Familie Szent-Imrey ist alt. Laut der Quelle gelangte die Siedlung, die heute Krasznokvajda (M.O.) heißt, in den Besitz dieser Familie, nachdem sie um 1635 durch türkische Raubzüge entvölkert und später wiederbesiedelt worden war.

Inschrift/Symbol:

Gegründet 1811, renoviert 2014

Inventarnummer:

1386

Sammlung:

Werte-Repository

Wertklassifizierung:

Kommunaler Wert im Ausland

Gemeinde:

Buzita