Lieber Mihály Bodon, der Spender der „Gyula-Glocke“ in Nemesradnót (Balogvölgy)
Friedhöfe, Grabsteine, Gräber
Bodon Mihály, genannt der Gutherzige, war Bauer und Landwirt namens Miska Bíró. Sein Sohn, der ebenfalls gutherzige Bodon Gyula, fiel im Ersten Weltkrieg auf dem Schlachtfeld in Galizien bei Ravaruska. Die Familie goss eine Glocke für die Reformierte Kirche von Nemesradnót zur Ehre Gottes und zum Gedenken an ihren heldenhaft gefallenen Sohn. Die „Gyula“-Glocke wurde am 9. Juli 1933 geweiht. Die 614 kg schwere, 110 cm im Durchmesser und 85 cm hohe Bronzeglocke wurde vom Glockengießer Béla Buchner aus Košice gefertigt. Das Weihegebet sprach der Dekan von Hanva, Pál Ablonczy. Auf der Vorderseite steht „Gyula“ und der Name des Glockengießers, auf der Rückseite: Die ewige Dreifaltigkeit. Zur Ehre Gottes. Zum Gedenken an unseren Sohn Gyula, der am 26. August 1914 im Ersten Weltkrieg den Heldentod starb. Er war Glockengießer in Nemesradnót. Die Kirche wurde von Mihály Bodon und seiner Frau Mária Varga sowie ihrer Enkelin Ilonka gegründet. Die Enkelin Gézáné Pósa sz. Ilona Bodon unterstützte die Renovierung 1994 anlässlich der umfassenden Renovierung der Reformierten Kirche in Nemesradnót mit einer großzügigen Spende von 30.000 Kronen.