Grabstein der Lehrerin Terézia Bödők
Terézia Bödők (1940–2024)
Terézia Bödők wurde 1940 geboren. Ihre Kindheit verbrachte sie in Gúta und Komárom, wo sie in einer fleißigen und liebevollen Familie aufwuchs. Ihr Vater, Sándor Balla, arbeitete auf der Werft in Komárom und lebte ihr Ehre, Ausdauer und Arbeitsliebe vor.
Sie erlebte die Jahre des Zweiten Weltkriegs in Komárom. Trotz ihres jungen Alters prägten sich die Prüfungen dieser Zeit tief in ihr Gedächtnis ein und bestärkten sie in ihrer Überzeugung, dass Frieden, Solidarität und Menschlichkeit die höchsten Werte im Leben sind.
Ihre Laufbahn als Lehrerin begann sie in Perbete, wo sie ein Jahr lang unterrichtete. Anschließend setzte sie ihre Tätigkeit in Csicsó fort und unterrichtete dort über dreißig Jahre lang die Kinder des Dorfes. Er ging seiner Arbeit stets gewissenhaft nach und behandelte seine Schüler mit Liebe und Geduld. Für ihn war Lehren nicht nur ein Beruf, sondern eine Berufung – er sah in jedem seiner Schüler einen Menschen in der Entwicklung, der Wissen, Werte und Ermutigung brauchte. Er engagierte sich nicht nur in der Schule, sondern auch im öffentlichen Leben. Von 1992 bis 2022 setzte er sich als Mitglied des Gemeinderats für die Gemeinschaft ein. Es war sein Herzenswunsch, dass sich das Dorf weiterentwickelt und die Menschen spüren, dass ihnen jemand Aufmerksamkeit schenkt und ihnen zuhört. Er verstarb 2024 im Alter von 84 Jahren. Seine letzte Ruhestätte befindet sich in Csicsó. Sein Andenken wird von seiner Familie, seinen Freunden, ehemaligen Schülern und der Gemeinde Csicsó liebevoll bewahrt.