Jóska Böcskei ist arm an Trauer

Jóska Böcskei ist arm an Trauer

Textsammlung

„Es gab ein Lied vom Sommerhirten:

Der arme Jóska aus Bőcskei, in ihrem Kummer,
zündete er die Steinbrücke in der Mitte an.
Er verbrannte die Kleider der Frau,
während die Frau dem Kavalier folgte.

Die Lieder der Hirten waren wie die Lieder der Geächteten, aneinandergereiht, vermischt…

Wer ein Geächteter sein will,
braucht nicht zu essen.
Ich will auch einer sein,
ich werde nicht essen, csuhajja.


Bis zum Kanal…, Lujza Mónárs Haus war hier,…, alle Weiden waren dort. Es gab zwei Brunnen. Ein unheimlicher Zug…, Ziegelbeinig… Wir bewässerten sie viermal im Jahr.“ Sie waren hungrig bis halb zwölf, dann wurde es heißer. Sie gingen zum Brunnen, tranken und legten sich dann schlafen. Sie aßen, lagen gut eine Stunde, vielleicht noch eine Stunde, und als sie fertig gegessen hatten, gingen sie wieder los und wanderten lange Zeit weiter… Das habe ich für sie aufgeschrieben, denn sie aßen immer noch nichts, sie aßen keinen Hafer, Rinder sind Schlachttiere. Es dauerte so lange, bis sie satt waren. Und wenn sie durstig waren, mussten sie auch trinken.

Inventarnummer:

8424

Sammlung:

Werte-Repository

Typ:

Textsammlung

Gemeinde:

Balony