Bélik-Kreuz

Bélik-Kreuz

Sakrales kleines Denkmal

Gegenüber dem Eingang der katholischen Kirche steht das rosafarbene Marmorkreuz, auch bekannt als Bélik-Kreuz. Es wurde 1838 von Bischof József Bélik von Szèpes zum Gedenken an seine ehemaligen Anhänger aus Zsigárd errichtet. Ein Teil des schmiedeeisernen Zauns um das Kreuz ist erhalten geblieben. Das gegossene Kreuz steht auf einem rechteckigen, mit Girlanden verzierten Sockel. József Bélik Dezséri (Dezsér, 1. Dezember 1757 – Szpeschely, 5. März 1847) war Bischof des Bistums Szèpes. 1774 wurde er in den Priesterseminarverein des Komitats Esztergom aufgenommen, studierte Philosophie in Nagyszombat, Theologie am Pazmaneum in Wien, wurde 1781 zum Priester geweiht, wirkte als Kaplan in Csúz und Udvard, war drei Jahre lang Studienleiter am Priesterseminar in Bratislava, drei Jahre lang Lehrer für christliche Ethik und ein Jahr lang Seminardirektor. Nach der Auflösung des Seminars wurde er Pfarrer in Zsigárd, wo er neun Jahre wirkte. 1809 wurde er zum Domherrn in Esztergom ernannt, 1810 zum Direktor des Priesterseminars in Pest, 1820 zum Weihbischof, 1821 zum Bischof gewählt und 1823 zum Bischof der Diözese Spiš ernannt. - Carolus Ambrosius archiepiscopus Strigoniensis... oratione funebri laudatus... Budae, 1809. ; - Animadversiones in libellum: de potestate et juribus status in bona ecclesiae et clericorum. U. dort, 1811.

Inschrift/Symbol:

Er demütigte sich und war gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz. Philipp II. R. 8 v. // Der ehrwürdige József Bélik, Bischof von Szepes, wurde im Jahr 1838 zum Gedenken an seine einst eifrigen Anhänger Zsigárds geweiht.

Inventarnummer:

3338

Sammlung:

Werte-Repository

Gemeinde:

Zsigárd   (a katolikus templom bejáratával szemben)