Bela Ambrus

Bela Ambrus

Sonstige - andere

* Bellus, 3. November 1909 – † Budapest, 5. September 1979 / Lehrer, Numismatiker, Entomologe; ; Er absolvierte die Lehrerausbildung in Esztergom, unterrichtete kurz in Váco und war dann von 1929 bis 1939 als Hilfslehrer in Kisterenye tätig. Neben seiner wenig beachteten Lehrtätigkeit beschäftigte er sich in diesen Jahren auch mit Numismatik und der Geschichte des Papiergeldes. Er besaß eine Münzsammlung von über 6.000 Stücken, und die Französische Numismatische Gesellschaft wählte ihn zum assoziierten Mitglied. Voraussetzung dafür war ein Hochschulabschluss. Daher: Béla Ambrus – heimlich! Nach seinem Abschluss in Geographie und Geschichte an der Pázmány-Péter-Universität in Budapest wurde er 1939 zum Biologielehrer und später zum Direktor des Pesterzsébet-Gymnasiums ernannt. Sein Interesse galt fortan vor allem Pflanzenschädlingen und Wespen. Er gilt als der umfassendste Wespenexperte Ungarns. Bis ins hohe Alter war er ein begeisterter Wanderer und erkrankte vermutlich bei einer dieser Wanderungen an Meningitis durch Zecken, an der er verstarb. Seine Hauptwerke: Ungarns Papiergeldkrise 1914–1919. VIII. 1-ig. Band I–II., 1986; Das Währungssystem des Ungarischen Rates der Volksrepublik, 1979; Cynipida-gubacsok – Cecidia Cynipidarum, 1974.

Inventarnummer:

11350

Sammlung:

Werte-Repository

Gemeinde:

Poprád (Strázsa)