Attila Toth
Sonstige - andere
* Pered, 5. November 1949 / Kernphysiker, Kybernetiker, Projektmanager, Unternehmer; Er besuchte die Schule in seinem Heimatdorf und schloss 1967 das Ungarische Gymnasium in Galanta (heute: Kodály-Zoltán-Gymnasium) ab. Sein Mathematiklehrer war József Mészáros. Er war außerdem Schüler des Sondergymnasiums in der Novohradská-Straße in Bratislava. Zwischen 1967 und 1972 erwarb er ein Ingenieurdiplom in theoretischer Kybernetik an der Fakultät für Kernphysik und Technische Physik der Tschechischen Technischen Universität in Prag und promovierte von 1983 bis 1986 am Computerforschungsinstitut der Ungarischen Akademie der Wissenschaften. Von 1972 bis 1979 arbeitete er als IT-Ingenieur bei den Ostslowakischen Eisenwerken in Košice. Von 1979 bis 1983 leitete er die Abteilung für angewandte Entwicklung des Prager Instituts für Industrieautomation (Inorga) und entwickelte und installierte dort große industrielle Steuerungssysteme. Von 1983 bis 1989 war er Berater der UNIDO (Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung) in Wien. 1989 gründete er sein eigenes Unternehmen, Novitech Kft. (später Rt.), dessen Geschäftsführer er bis 1995 und anschließend Vorsitzender und Mitinhaber war. Das Unternehmen befasst sich mit neuen Informationstechnologien und bietet entsprechende Dienstleistungen an. Novitech Rt. hat heute vier Tochtergesellschaften in der Slowakei sowie je eine in Belgien und Luxemburg. Diese sind hauptsächlich in den Bereichen Management von Unternehmensprozessstrategien, Einführung und Nutzung innovativer Informationssysteme, Prozesssteuerung und Wissensdatenbanken für das Business Management tätig. In der Slowakei entwickelte und implementierte Novitech Rt. das komplexe Informations- und Prozessmanagementsystem für die Allgemeine Krankenversicherung, das slowakische Finanzamt und zahlreiche weitere Institutionen und Unternehmen. Er ist ein international anerkannter und gefragter Experte und unter anderem Vorstandsmitglied des Europäischen Netzwerks von Geschäfts- und Innovationszentren. Er gründete das Bildungs- und Konferenzzentrum TeleDom in Košice, wo vorwiegend Kurse in Projektmanagement und Unternehmensführung für Kleinunternehmer angeboten werden. Seit 2001 ist er Mitglied des Malteserordens.