Árpád Ozsvald Gedenkraum

Árpád Ozsvald Gedenkraum

Gebäude, Struktur

Das Elternhaus in Nemesoroszi existiert nicht mehr, doch sein Lebenswerk, die strahlende Kraft seiner Persönlichkeit und die Liebe seiner Zeitgenossen und Bewunderer waren der Anstoß für die bewegende Zeremonie am 2. April 2008, bei der ein Gedenkraum für Árpád Ozsvald eingeweiht wurde. Bürgermeister Pavol Páchnik begrüßte die Anwesenden und erklärte, dass Árpád Taliga, ein pensionierter Lehrer aus Zselíz, die Idee zu diesem Gedenkraum hatte. Die Lokalregierung unterstützte die Initiative selbstverständlich umgehend, und auch der Ungarische Schriftstellerverband der Slowakei (SZMÍT), der Heimatfonds und der Nationalrat von Csemadok trugen dazu bei. Die Tochter des Schriftstellers, Zsuzsa Ozsvald, sowie unter anderem Pfarrerin Magdaléna Polák, der Maler László Szűcs und der Schriftsteller Gábor Ábel wirkten aktiv an der Umsetzung mit. Die Gedenktafel, die im Gedenkraum angebracht wurde, stammt vom Steinmetz Milan Greguš. „Ich bewahre den reinen Traum der wilden Wasser!“ – diese charakteristische Zeile aus Oswalds Gedicht war in die Tafel eingraviert. Die Anwesenden konnten den charakteristischen, symbolträchtigen Gedichten des Dichters lauschen, vorgetragen von Ákos Szabó, einem Schüler des Zselízi-Comenius-Gymnasiums, sowie von den Ensembles Kor-Zár und Borostyán auf einer Aufnahme: „Der kleinste Junge“, „Geh deinen Weg“ und „Nahe der Erde“.

Inschrift/Symbol:

Gedenkraum / ÁRPÁD OZSVALD / GEDENKRAUM // ÁRPÁD OZSVALD / 1932 - 2003 / "ICH BEWAHRE DEN KLAREN TRAUM DER WILDEN GEWÄSSER!" / Errichtet 2008 von: / Gemeinde Nemesorosz, / Ungarischer Schriftstellerverband der Slowakei, / Heimatfonds und Csemadok OT

Inventarnummer:

260

Sammlung:

Werte-Repository

Wertklassifizierung:

Kommunaler Wert im Ausland

Gemeinde:

Nemesoroszi, Oroszi   (Az emlékszoba a kultúrházat is befogadó Kazy-kastély egyik apró termében kapott helyet.)