Arpad Hensch
Sonstige - andere
* Késmárk, 26. Oktober 1847 – † Budapest, 17. Juli 1913 / Berufsschuldirektor, Wirtschaftsschriftsteller; ; Er absolvierte das Gymnasium in seiner Heimatstadt und studierte anschließend Rechtswissenschaften an der Universität Pest. Da ihn jedoch wirtschaftliche Fragen mehr interessierten, wechselte er an das Kaiserlich-Königliche Höhere Institut für Volkswirtschaft in Magyaróvár, wo er 1869 sein Diplom erwarb. In den folgenden Jahren arbeitete er als Lehrling auf verschiedenen Gutshöfen. 1872/73 unternahm er mit einem Staatsstipendium eine Studienreise nach Belgien, Frankreich und England und besuchte anschließend wirtschaftswissenschaftliche Vorlesungen in Württemberg und Halle. Nach seiner Rückkehr war er Gutsverwalter, von 1877 bis 1880 Dozent am Wirtschaftsinstitut in Košice und von 1880 bis 1890 am Wirtschaftsinstitut in Keszthely. Von 1890 bis zu seiner Pensionierung 1909 war er Lehrer und später Direktor der Königlich Ungarischen Wirtschaftsakademie in Magyaróvár, die inzwischen den akademischen Rang erlangt hatte. Sein Fachgebiet war vor allem die Agrarökonomie, insbesondere die Pflanzenproduktion und die Organisation landwirtschaftlicher Betriebe. Er war außerdem Mitwirkender am Pallas-Nagylexikon. Seine Hauptwerke: Theorie und Praxis der rationellen Bodenbearbeitung (1885) und Tierhaltung und -management (1895).