Arpad Gaspar
Sonstige - andere
* Körmöcbánya, 6. Januar 1915 – † Pécs, 3. November 1974 / Sonderpädagoge, Hochschulprofessor; 1937 erwarb er in Budapest sein Diplom als Sonderpädagoge und arbeitete anschließend fast vierzig Jahre im Bereich der Gehörlosenpädagogik. Von 1937 bis 1939 war er unbezahlter Lehrer am Budapester Institut für Gehörlose und Stumme und von 1940 bis 1947 Lehrer am Nationalen Institut für Gehörlose und Stumme in Vácott. Von 1947 bis 1964 war er erneut Lehrer und stellvertretender Direktor in Budapest. Parallel dazu studierte er Rechtswissenschaften und Geisteswissenschaften. Ab 1964 war er Assistenzprofessor und später außerordentlicher Professor an der Pädagogischen Hochschule für Sonderpädagogik. Sein Forschungsschwerpunkt lag auf der Sprachpädagogik und der Gebärdensprache für Gehörlose. Er verfasste zahlreiche Lehrbücher, methodische Werke, technische Hilfsmittel und Lehrfilme. Für sein Werk erhielt er 1968 die Semmelweis-Gedächtnismedaille. Seine Hauptwerke: „Trioptophon“ – ein dreidimensionaler „Phonetischer Spiegel“ in Kombination mit einem Verstärker (Mitautor), 1964; Methodik für den Unterricht von Hörgeschädigten; I-II, 1965–68; Handzeichen für den Ausspracheunterricht von Gehörlosen, 1973.