Kirche des Heiligen Antonius des Einsiedlers und Renaissance-Glockenturm in Spišběla

Kirche des Heiligen Antonius des Einsiedlers und Renaissance-Glockenturm in Spišběla

Gebäude, Struktur

Die Stadt, benannt nach dem nahegelegenen Bach Béla, geht auf die Árpád-Ära zurück. Nach dem Einfall der Tataren von deutschen Siedlern besiedelt, erhielt Szèpesbéla 1271 das Stadtrecht und teilte fortan das Schicksal der anderen Städte in Szèpes. Handel und Handwerk waren hier bedeutend: Textilherstellung, Schuhmacherei und Borović-Schmiede. König Sigismund übergab die Stadt an eine polnische Pfandleihe, von der sie erst 1772 befreit und an Ungarn zurückgegeben wurde. Ihre einst bedeutende Eisenindustrie ging im 20. Jahrhundert zurück. Nach 1945 verschwand die deutsche und ungarische Bevölkerung. Die Pfarrkirche am Hauptplatz der Stadt wurde im 13. Jahrhundert im frühgotischen Stil erbaut und im 14. und 15. Jahrhundert erweitert. Die heutige Kirche gehört zu den zweischiffigen Kirchen von Szèpes. Ihr gotisches Gewölbe stammt aus dem 15. Jahrhundert. Bemerkenswert ist die reich verzierte Sakristeinische (Pastophorium) an der Wand des Altarraums sowie die Dekoration an einem der Wächtersteine des Gewölbes: eine menschliche Figur mit Schwert und Schild. Der barocke Turm und die wertvolle hölzerne Inneneinrichtung stammen aus dem Jahr 1771. Etwas westlich davon befindet sich ein separater Glockenturm im Partisanenstil der Renaissance.

Inventarnummer:

3483

Sammlung:

Werte-Repository

Wertklassifizierung:

Kommunaler Wert im Ausland

Gemeinde:

Szepesbéla   (Hviezdoszlav utca 387/13. - Hviezdoslavova 387/13.)