András Cházár-Gedenkraum

András Cházár-Gedenkraum

Gebäude, Struktur

Die 1990 gegründete András-Cházár-Stiftung renovierte das Geburtshaus von András Cházár und wandelte es in eine katholische Kirche um. Das Haus erhielt seine ursprüngliche Form aus der letzten Rekonstruktion zurück. Über den eingestürzten Bögen wurde eine neue Dachkonstruktion mit dunkelbrauner Dacheindeckung angebracht. Im nördlichen Teil des Gebäudes erhebt sich ein kleiner Glockenturm mit geschwungenem Dach. Hier befindet sich die neue Glocke. Das gesamte Gebäude verdeckt somit teilweise die Fassade des neu errichteten Kulturzentrums. Die Kirche wurde zwischen 1995 und 1997 mit öffentlichen Spenden erbaut, und 2007 wurde am Eingang eine Gedenktafel enthüllt. Am 21. September 1995, dem 250. Geburtstag von András Cházár, wurden zwei neue Gedenktafeln aus grauem Marmor feierlich links neben der Tür an der Nordwand, am Eingang zum András-Cházár-Gedenkraum, angebracht. Lebenslauf: ; András Császár (Jólész, 5. Juni 1745 – Rozsnyó, 28. Januar 1816): Jurist, Rechtsanwalt, Komitatnotar, Rechtsschriftsteller, Anwalt der Benachteiligten und Behinderten, engagierter Initiator der Gründung der ersten ungarischen Sonderschule (des Gehörlosenhauses in Vác, 1802). Autor zahlreicher veröffentlichter und unveröffentlichter juristischer Werke (in Latein und Deutsch).

Inschrift/Symbol:

ANDRÁS CHÁZÁR / GEDENKRAUM / PAMATNÁ IZBA // "ICH HÖRE NICHT, / ICH WURDE ZUR STUMMEN SPRECHEND", / ZUM GEDENKEN AN DEN 250. GEBURTSTAGSTAG VON ANDREJ CHÁZÁR / SEPTEMBER 1995 / DANKBARE GENERATION // "DER DEN TAUBEN DAS HÖREN GAB, / DEN STUMMEN SPRECHEN." / ANDRÁS CHÁZÁR / ZUM GEDENKEN AN SEINEN 250. GEBURTSTAGSTAG / SEPTEMBER 1995 / MIT DANK AN POSTCARD

Inventarnummer:

916

Sammlung:

Werte-Repository

Wertklassifizierung:

Kommunaler Wert im Ausland

Gemeinde:

Jólész